Wie es dazu kam
Der Frizeittreff Rees pilgert den Jakobsweg
Grenzen neu erleben - oder wir sind dann auch mal weg
Den Pilgern im Mittelalter ging es beim Aufbruch auf den Jakobsweg auch neben der Abenteuerlust vor allem um ihr Seelenheil und die Frage nach dem Sinn des Lebens und um Gott. Auch wenn das in unseren Ohren fremd klingt und Worte wie Erlösung und Vergebung uns nur noch wenig sagen, so ist doch das pilgern auf dem Jakobsweg heute eine neue Form der Findung zu sich, seinen Mitmenschen und Gott.
Menschen aus aller Welt pilgern heute den Jakobsweg um geminsam das Ziel Santiago de Compostela nach mehr als 800 km zu erreichen.
Wieso mit behinderten Menschen pilgern?
Das werden wir sehr oft gefragt. Sollte die Frage nicht eher lauten, wieso nicht mit einer Behinderung pilgern?!
Wer sich körperlich fit genug dafür fühlt, hat das Recht seine eigenen physischen und psychischen Grenzen neu auszuloten.
Der Weg ist das Ziel, zu Fuß den Jakobsweg pilgern bedeutet sich in seiner eigenen natürlichen Geschwindigkeit fortzubewegen.
Unmittelbare Naturerfahrungen, phantastische Landschaften, Regen, Wind und hoffentlich auch viel Sonne, lassen uns gemeinsam in ein unvergessliches Abenteuer starten.
Alles das befreit und macht glücklich. Auch behinderte Menschen haben ein Recht auf die Erfahrungen, die schon viele Pilger vor Ihnen gemacht haben, wie wenig man eigentlich braucht, um gut zu leben und froh zu sein.
Wir werden den Camino Frances von Saint Jean Pied de Pord bis nach Santiago de Compostela pilgern und dabei 830 km zu Fuß gehen.
Wir wollen als Gruppe auf dem Jakobsweg unterwegs sein und doch wird auch jeder seinen eigenen Weg gehen und unvergessiche Erfahrungen sammeln.
Am 03. Mai soll unsere Reise beginnen und am 15. Juni nach 6 Wochen enden!
